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Geschichte

Die Vereinsgeschichte

Gruender

Am 11. Februar 1921 gründeten 26 Männer die „Sportvereinigung Groß Ellershausen“ in der Gaststätte Müller. In den ersten Jahren wurde erfolgreich geturnt und Theater gespielt.

1928 wurde die erste Handballmannschaft aufgestellt, die auf einer Schafweide in der Nähe des Waldes spielte. Auch auf geselligem Gebiet war der Verein aktiv. Es wurden z.B. Heimat-Kappenfeste und Wanderungen durchgeführt.
Am 28. November 1937 konnte im Elstal das erste Schützenhaus eingeweiht werden. Es war ein in Geismar abgerissenes und hier wieder aufgebautes massives Gartenhaus.

Aufgrund zunehmender Probleme im politischen Umfeld schlossen sich im Februar 1939 die damaligen Vereine: der Radfahrer-, der Schützen- und der Sportverein zum „Verein für Leibesübungen Groß Ellershausen“ zusammen. 1944 mussten alle Aktivitäten eingestellt werden und die Militärregierung löste den Verein auf. Bereits 1946 wurde ein Antrag auf Wiederzulassung gestellt. Bis 1967 wurde nur Fußball gespielt und geschossen. Das Schützenhaus stand ab 1965 wieder zur Verfügung. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde es wegen Wohnungsmangels als Notquartier genutzt.

1953 konnte auf Hetjershäuser Gebiet endlich ein eigener Sportplatz, überwiegend in Eigenleistung, errichtet werden. Genutzt wurde er ab 1956 mit dem zu diesem Zeitpunkt gegründeten Hetjershäuser Sportverein.

Einweihung Sportplatz

1961 fand das 40jährige Stiftungsfest mit der Weihe einer neuen Vereinsfahne statt. Nach dem Turnhallenbau an der Mittelbergschule durften ab 1965 auch Frauen Mitglieder werden. Neue Sportarten wie Kinderturnen, Damengymnastik, Handball, Tischtennis und Volleyball konnten angeboten werden und werden genutzt. Die Mitgliederzahl stieg auf über 30.

Der angekündigte Bau einer neuen Sportanlage an der Mittelberschule förderte den Zusammenschluss der Sportvereine von Groß Ellershausen und Hetjershausen 1971 zur „Sportvereinigung Groß Ellershausen-Hetjershausen“. Am 15. Juni 1974 fand die Einweihung der neuen Sportanlage statt.

1980 erfolgte der Bau einer vereinseigenen Tennisanlage mit 3 Plätzen. Die Mitgliederzahl stieg auf 687. 1982 wurde ein Tennishaus aus Holz und ein vierter Platz errichtet.

Die ausgeübten Sportarten wurden immer leistungsbezogener – z.B. konnte die männliche Handball-C-Jugend die Norddeutsche Meisterschaft erringen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag im geselligen Bereich. Das baufällige Schützenhaus wurde umgebaut/erweitert und 1986 seiner Bestimmung übergeben.

Seit über 10 Jahren sind die Volleyball-Männer (Grelli’s) führend in Göttingen und damit sportliches Aushängeschild des Vereins.

Im Jahre des 75jährigen Bestehens konnte das 1000. Mitglied aufgenommen werden. 1998 mussten die Tennisplätze mit erheblichem finanziellen Aufwand renoviert werden.

2003 lief der Pachtvertrag mit der Stadt hinsichtlich des Geländes im Elstal aus. Durch ein Entgegenkommen der Stadt konnten wir das herrliche Gelände erwerben. Somit sind Haus und Gelände weiterhin die Heimat des Vereins.