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Das Elstalgrundstück wurde verkauft

Elstalgrundstück verkauft

Ein Stück Vereinsgeschichte geht einerseits mit Freude, aber auch mit einer Portion Wehmut endgültig zu Ende. Zum 1. August haben die Verantwortlichen das Elstalgrundstück westlich des Hetjershäuser Wegs an die Stadt Göttingen verkauft.

So manche Erinnerung wird mit dem Verkauf wach. „Ach, was haben wir für schöne Vereinsfeste dort gefeiert“. Diesen Satz habe ich von einer Reihe von Vereinsmitgliedern gehört, wenn die Sprache aufs Elstal kam. Klar, das Grundstück war jahrzehntelang Heimstatt unseres Vereins, seit 2004 sogar im Besitz der SV. Viele haben sich mit großem persönlichen Einsatz für den Bau und Erhalt der Vereinsgebäude und des Grundstücks stark gemacht. Und noch mehr haben sich bei unzähligen Feiern und Aktivitäten dort ehrenamtlich engagiert. Daher stimmt der Verkauf natürlich wehmütig.elstal

Aber seitdem das Grundstück und die Vereinsgebäude 2007 durch ein lokales Unwetter weitgehend zerstört wurden und die Sportvereinigung sich für den Neubau eines Sporthauses direkt am Sportplatz entschieden hatte, lag das Gelände ungenutzt brach. Die Pläne eines Erbbaupächters, der die Nutzungsrechte 2008 erwarb, wurden nie Realität. Nach dessen Insolvenz suchten die Verantwortlichen der Sportvereinigung seit Jahren nach einer Lösung für das Gelände. Pläne anderer Interessenten zur Nutzung als OutDoor-Trainingsgelände scheiterten an Bedenken der Stadt Göttingen. Inzwischen hatte sich die Natur das Gelände weitgehend zrückerobert und die Reste von Vereinshaus, Toilettenhaus, Grillhütte und Getränkebunker wurden zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko. Daher ist der Vereinsvorstand sehr froh, das Grundstück mit den vorhandenen Restgebäuden und Ruinen nun an die Stadt verkauft zu haben. Diese wird sich nach eigenen Angaben um die Entsorgung der Restgebäude kümmern. Damit muss diese entweder sehr arbeitsintensive oder aber teure Maßnahme nicht von der Sportvereinigung geschultert werden! Der Vereinsvorstand dankt Heidrun von der Heide, Christian Henze und Walter Rakebrandt, die diese sehr erfreuliche Lösung mit der Stadt Göttingen wesentlich vermittelt haben.

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Der Verkaufserlös (dieselbe Summe wie beim Erwerb 2004 - trotz der Gebäudereste, die die Stadt nun in Eigenregie entsorgt) soll in die Schuldentilgung für das neue Vereinshaus fließen. Und mit dem steht ja nun ein attraktives neues Sporthaus an sehr günstigem Standort für Vereinsaktivitäten, aber auch für private Feiern und Informationsveranstaltungen zur Verfügung.

Carsten Lüder